Loch Ness Monster – das sagenumwobene Ungeheuer

Monster, Ungeheuer und auch Untier wird es bezeichnet. Angeblich soll ein riesiges Getier im schottischen Süßwassersee hausen. Aber stimmen diese Geschichten wirklich und was steckt tatsächlich dahinter? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Forscher aus der ganzen Welt seit vielen Jahren. Immer wieder kommen Teams mit den unterschiedlichsten Instrumenten zur Tiefenmessung, zum Scnannen des Sees und vielerlei kreativer Maschinen hier her, um auf des Rätsels Lösung zu stoßen.

Wurde das Ungeheuer von Loch Ness schon einmal gesehen?

Angeblich ja. Es gibt mehrere Augenzeugen, die behaupten sie hätten Nessie, so wird das Monster von Loch Ness genannt, gesichtet. Auch gibt es Fotografien, die das Wesen angeblich zeigen. Diese Sichtungen erstrecken sich über Jahrhunderte und so gehen Forscher, die an das Wesen glauben, davon aus, dass es sich um mehrere „Monster“ handeln müsse, welche sich im Laufe der Zeit fortgepflanzt hätten. Weiterhin besteht die Theorie, dass es sich um einen überlebenden Dinosaurier oder ein Urtier handeln soll.

Das erste Mal soll Nessie vor 1.500 Jahren gesichtet worden sein. Seither entstanden um Loch Ness herum eine Touristenroute, Nessie Hotels, Restaurants, Souvernierläden und viele andere Dinge und Geschäfte, die aus Nessie Profit schlagen und bei denen sich Touristen eindecken können.

Es existieren jedoch noch deutlich ältere Berichte über ein angebliches Loch Ness Monster. Obwohl Schottland zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, wie schottische Brücken und Burgen oder auch schottische Schlösser zu bieten hat, wird Loch Ness am häufigsten von Touristen besucht. Jeder erhofft sich, das Monster zu erblicken und endlich das endgültige Beweisfoto zu schießen.

Den aller ersten Bericht von Nessie schrieb man im siebten Jahrhundert. Damals wurde berichtet, dass der Heilige Columba das Monster gesehen haben soll. Columba, welcher im 6. Jahrhundert lebte, soll am Fluss Ness den damaligen Einheimischen, auf die so genannten Pikten, gestoßen sein. Sie erzählten St. Columba, dass einer ihrer Gruppe im Fluss beim schwimmen von einem Ungeheuer angegriffen worden sei. Columba ging dem auf den Grund und schickte einen seiner Männer ins Wasser. Kurze Zeit später griff auch ihn Nessie an. Als St. Columba dies sieht spricht er folgenden Satz: „Thou shalt go no further, nor touch the man; go back with all speed.“ Dabei macht er das Kreuz, wie wir es heute im katholischen Glauben noch finden. Daraufhin lässt das Ungeheuer von dem Mann ab und flieht.

Archäologen fanden bei Ausgrabungen und Nachforschungen häufiger Symbole und Malereien vom Loch Ness Monster bei Nachlässen der Pikten. Man verbindet diese Gemälde und Symbole zwar mit Nessie, aber sie ähnelt auch sehr einem Elefanten. Daher tragen diese Symobliken auch den Namen Pictisch Elephant.

Sichtungen aus aktuellen Zeiten

Nessie tauchte im Laufe der Geschichte immer wieder auf, ob nun in Schaudermärchen, Sagen oder auch auf Malereien oder später Fotos. Im Jahr 1933 berichteten gleich mehrere, voneinander unabhängige Personen davon, dass sie das Tier gesehen hätten. Alle beschrieben das Wesen mit einem langen Hals und einem kleinen Kopf. Darüber hinaus soll es Flossen haben und seine Hautstruktur sowie die körperliche Statur soll einem Elefanten ähneln. Dabei erklärten viele Augenzeugen, dass das Wesen etwa acht Meter lang sein soll. George Spicer ist einer der Augenzeugen, welche häufig befragt wurden. Er gab zu Protokoll, dass er Nessie an Land gesehen habe, als er mit dem Auto die Straße entlang des Sees befuhr. Eine weitere Augenzeugin ist eine junge Frau, welche angab, Nessie mehr als 20 Minuten lang beobachtet zu haben. Anschließend soll das Tier wieder im Wasser abgetaucht sein.

Das berühmteste Foto von Nessie stammt aus dem Jahr 1934. Der Surgeon`s Photograph, wie er überall genannt wird, soll vom Loch Ness Monster ein Foto geschossen haben, dass das Tier wie einen Dinosaurier wirken lässt. Schon damals zweifelten Forscher die Richtigkeit des Fotos an, bis schließlich 1994 der endgültige Beweis dazu geliefert wurde, dass dieses Foto eine Fälschung ist.

Interessant ist, dass von 1933 bis in die 1960er Jahre sowohl Sichtungen im Wasser, wie aber auch an Land gemacht worden sein sollen. Unter den „Beweisstücken“ sind sowohl Fotos, wie aber auch Videos und sogar Aufzeichnungen von Sonargeräten.

Für Forscher nach wie vor interessant

Sicherlich wäre es der absolute Obergau, wenn einer der Forscher einen stichfesten Beweis für die Existenz von Nessie finden würde. Viele haben bereits versucht, das Tier zu fangen, da aber der See an sich über zahlreiche sehr tiefe Stellen verfügt, reichen übliche Fangnetze nicht aus. Auch ist es fraglich, ob man, wenn man Nessie fangen würde, dieses riesige Tier überhaupt aus dem Wasser ziehen könnte! Da das Wasser nicht nur bis zu 230 Meter tief, sondern dazu auch sehr trüb ist, stehen Forscher vor einer großen Herausforderung. Bei der heutigen Erkundung des Sees geht es in erster Linie jedoch darum, Erkenntnisse über Loch Ness zu erhalten. Erst in zweiter Instanz geht es wirklich um Nessie. Das nächste Problem ist, dass Loch Ness an den steinigen Wänden mit endlos vielen Höhlen aufwartet. Auch diese sind in ihrer Gesamtheit noch so gut wie gar nicht erforscht. Sollte Nessie oder deren Nachfahren hier also wirklich leben, so kann man davon ausgehen, dass das Wesen genau weiss, wo es sich verstecken müsste, damit es nicht gefunden würde.

Auch das Tauchen im See ist ein großes Risiko und dient wohl kaum als echte Alternative zu modernen Geräten. Das Wasser ist extrem kalt und die Sicht stark eingeschränkt. Daher arbeiten die meisten Suchtrupps mit Sonargeräten. Darüber soll es möglich sein, Geräusche zu ermitteln, Aufnahmen als Foto oder Video zu machen und sonstige Bewegungen zu erfassen.

Das interessante dabei ist, dass im Jahr 1968 eine sehr große Sonaruntersuchung als Studie durchgeführt wurde. Die Geräte erfassten mehrere Tiere, welche eine Größe von mehr als sechs Metern hatten. Laut dieser Studie sollen die Tiere jedoch sich nur in den Tiefen aufgehalten haben und die Oberfläche nicht gesucht haben.
Auch eine Studie von 1969 und 1970 soll starke Signale dokumentiert haben, welche aber nicht eindeutig zugeordnet werden konnten.

2003 fand eine erneute große Forschung im See statt. Damals war es die BBC, welche diese Forschungen leitete. Man kam zu dem Ergebnis, dass ich nichts im See befinden würde. Die BBC erklärte damit Nessie zu einem Mythos, den es nicht gebe.

Mögliche Fakten widerlegen diese These?

Handelt sich bei Nessie, einmal angenommen, tatsächlich um einen Dinosaurier der Gattung Plesiosaurus, da den Beschreibungen zu folge das Tier starke Ähnlichkeit mit dieser Spezies aufweist, so muss man weiterhin davon ausgehen, dass sich mindestens 30 Tiere dort aufhalten, bzw. aufgehalten haben, um überhaupt sich fortpflanzen zu können. Die These, dass Urzeittiere in Tiefgewässern leben ist nicht neu, denn auch in der Tiefsee soll es einen Urhai Megalodon geben. Auch an anderen Orten der Erde gehen manche Forscher davon aus, dass Urzeittiere überlebt haben und heute noch dort verbreitet sind. Andere Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass ein so großes Tier in Loch Ness zu wenig Nahrung finden würde. Die Frage ist allerdings, ob nicht der enorme Fischbestand für mehrere Tiere ausreichend wäre.

Wissenschaftler, welche nicht an Nessie glauben, gehen davon aus, dass die Geräusche von der Verrottung von am Grund liegenden Gegenständen oder Bäumen stammt. Auch nehmen sie an, dass die aufsteigenden Gase von Schlamm und Schutt ausgehen könnten. Darüber hinaus könnte es ebenfalls an Seehunden oder langen Aalen liegen, welche sich vom Meer aus in den See verirrt haben könnten.

Schon immer gab es Gegner und Befürworter der Thesen zu Nessie und dessen Existenz. Jedoch muss man hier eines klar festhalten: Bisher konnte weder der Beweis noch der Gegenbeweis zu Nessie handfest erbracht werden. So bleibt Nessie eine Legende, aus der viele Geld schöpfen, andere ihr Leben lang Forschungen betreiben, um seine Existenz nachzuweisen oder zu widerlegen und Touristen, die sich gerne die Geschichten um Nessie anhören und die atemberaubende Landschaft von Loch Ness genießen.

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